Bilanz des vergangenen Schuljahres

I. Welche Ausgangsbedingungen hatten wir 2004?

Welche individuellen Ausgangslagen und Initiativen in Bezug auf Schul- und Unterrichtsentwicklung gab es in unserer Schule?
Folgende Merkmale kennzeichneten die Schule beim Beginn des Schulversuchs:
  • Jahrgangsmischung ( Stufe 1: Vorschule, 1. und 2. Klasse; Stufe 2: 3. und 4. Klasse)
  • Integration (I-Kinder und IR- Kinder)
  • Verfassen von Berichtszeugnissen (keine Noten)
  • zwei Elterngespräche mit den Schülern im Jahr
  • Doppelbesetzung
  • unterschiedliche Berufsgruppen (Erzieher, Sonderpädagogen, Lehrkräfte, Sozialpädagogen)
  • veränderter Unterrichtsrhythmus (2 mal 30 Minuten Pause – Ablösung des 45-Minuten Rhythmus)
  • Zusammenarbeit mit Institution des Stadtteils
  • „Gesunde Schule“ (Schulhofgestaltung, aktive Pause, gesundes Frühstück, Rhythmikraum, Therapieangebote – Krankengymnastik, Logopädie, Ergotherapie)
  • Unterricht: Diagnostik und Förderung im Unterricht
  • Schulprogramm war erarbeitet
  • Hospitationsrunden an anderen Schulen wurden durchgeführt
  • Überlegungen für ein Therapiezentrum vorgestellt
  • die Untersuchungen über Schulverweildauer und Wiederholer sowie über Vergleichsarbeiten
  • Teilnahme am Regionalprojekt „Didaktisches Training“
  • diverse andere Projekte führten zu hoher Belastung und lenkten die Konzentration des Kollegiums weg von der eigentlichen Kernarbeit, dem Unterricht
Welche Motive, Visionen, Ziele hatten wir?
  • Entwicklung eines sozialen Miteinanders (Schulethos)
  • Optimierung von Unterricht
  • finanzielle Unterstützung durch die Behörde (5000€ und eine halbe Stelle)
  • Abgrenzung zu anderen Schulen
  • Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit
  • Angebotsschule in Form eines Dienstleistungsunternehmens 2010
  • freie Entscheidung über die Verteilung der Ressourcen (Personalentscheidungen, Geld, eigenes Girokonto)
  • Erhalt der Eigenständigkeit bei baulichen Maßnahmen
  • Erhaltung des IR-Systems
  • Verbesserung des Unterrichts im jahrgangsübergreifenden integrativen System
  • ein nachhaltigeres Lernen durch die Umsetzung von  Erkenntnissen aus der neurobiologischen Forschung zu entwickeln
  • Erleichterungen im Umgang mit der großen Heterogenität
Welche Erwartungen hatten wir an den Schulversuch?
1.      Entwicklung eines sozialen Miteinanders
2.      Weiterentwicklung der Schüler und Schülerinnen im sozialen Bereich und der Persönlichkeitsentwicklung (Kontaktaufnahme, Konfliktverhalten, Empathiefähigkeit, Schulung der Selbst- und Fremdwahrnehmung)
3.      Optimierung bei der Bewältigung der Heterogenität
4.      Optimierung von Unterricht
5.      die Entwicklung von Projekten unter Berücksichtigung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Neurobiologie
6.      Einbeziehung von Emotionen beim Aneignen von Wissen mit dem Schwerpunkt: Musik, Theater,
7.      Literatur und Kunst
8.      stärkere Einbeziehung der Eltern
9.      Freiheiten für die Schulorganisation
10.     Eigenverantwortung der Teams für die Organisation und den Unterricht


II Was ist bis heute (Sommer 2009)? erreicht 

1.      Was ist aus unseren Erwartungen geworden?
Am Beginn des Schulversuches standen diverse Visionen.
Zu 1 u. 2. der Erwartungen an den Schulversuch:
Soziale Kompetenzentwicklungen bei den Schülerinnen und Schülern:
Davon konnten die Entwicklung eines sozialen Miteinanders sowie die Entwicklung der sozialen Kompetenzen durch die Umsetzung einer einheitlichen, verbindlichen Schulkultur – Schulethos erfolgreich umgesetzt und etabliert werden.
Hierdurch wurde auch ein vorher nicht mit angestrebter Bereich gefördert, der sich mit der  Eigenverantwortung der SchülerInnen befasste. So konnten durch gezielte Übungen nennenswerte Entwicklungen  im Hinblick auf die Selbsteinschätzung der Kinder erreicht werden. Diese vermittelten den Kindern ein realistisches Bild von sich selbst, so dass  sie heute ihre Lernfortschritte besser erkennen können und  sie teilweise in der Lage sind diese zu beeinflussen.
Die Ausbildung der sozialen Kompetenzen ist und bleibt ein Schwerpunkt unserer Schule.
Besonderes Gewicht legen wir auf:
  • Das Schulethos mit der Erziehungsvereinbarung. Beides ist inzwischen etabliert. Weiterhin hat sich aus der Arbeit mit dem Schulethos eine Verbindlichkeit bei der wöchentlichen verbindlichen Durchführung des Klassenrats und des Schülerparlaments entwickelt.
Durch eine kleine Beobachtungsstudie wurde das Miteinander der Schüler untersucht, das sich insgesamt deutlich positiver zeigte als vorher angenommen. Trotzdem hat sich das Kollegium zu einer Ausbildung einiger befähigter Dritt- und Viertklässler zu Streitschlichtern entschieden. Dieses konnte bisher noch nicht umgesetzt werden.
  • Eine friedliche Kontaktaufnahme unter allen an der Schule Beteiligten.
  • Ein lösungsorientiertes Konfliktverhalten.
  • Die weitere Ausbildung der Empathiefähigkeit.
  • Die Schulung der Selbst- und Fremdwahrnehmung.
Zu 3, 4, 5 der Erwartungen an den Schulversuch: Optimierung des Unterrichts, Umgang mit Heterogenität sowie Einbeziehung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse:
Die Veränderung des Unterrichts orientiert sich heute an den individuellen Bedürfnissen der Kinder, an den durch Tests und Lernstanderhebungen erhobenen Daten, an den Ergebnissen der Ziel- und Leistungsvereinbarungen sowie an den entstandenen Vereinbarungen aus dem Schulversuch Kompetenzentwicklung.    
So werden die Ergebnisse der Lernstandserhebungen und die Auswertungen der ZLV in der Schulöffentlichkeit diskutiert, Veränderungen und Schwerpunkte in den Unterricht eingebunden und verbindlich für alle  durchgeführt.
In allen Lerngruppen der Stufe I (Vorschüler und Erstklässler) werden Ausgangsuntersuchungen für die individuelle  Lernstandserhebung unserer neu eingeschulten Schülerinnen und Schüler gemacht. Hierdurch können wir uns besser auf die Fertigkeiten des einzelnen Kindes einstellen.  Weiterhin sind wir in der Lage den individuellen Lernfortschritt der Kinder zu beurteilen und können gleichzeitig  eine Ableitung auf die Wirksamkeit unseres Unterrichts  machen.
     
Mathematik:
Durch die Diskussion der Ergebnisse der Vergleichsarbeiten und der in der Schulöffentlichkeit diskutierten Auswertungen der Lernstandserhebungen wurden in Mathematik neue, für alle Lerngruppen verbindliche Schwerpunkte gesetzt, die die erkannten Defizite beheben sollen.
Die lerngruppenübergreifenden Niveaubänder, die eine Außendifferenzierung für alle daran beteiligten Lerngruppen in Mathematik darstellten, wurden zu Gunsten von Förder- und Forderbändern eingestellt. In diesen erhalten die Kinder nach einer Analyse ihrer individuellen Schwierigkeiten ein drei- bis vierwöchiges Training, durch das sie in die Lage versetzt werden sollen, den Anschluss an ihren Jahrgang in der Lerngruppe wieder herzustellen. Erste Auswertungen zeigen eine positive Tendenz für die Kinder, die grundlegende Fertigkeiten des Zahlenaufbaus oder mathematischer Fertigkeiten versäumt hatten. Differenzierter ist dieses bei den kognitiv schwachen Kindern zu sehen.
Deutsch:
Der durch die Lernstandserhebung herausgefundene Schwachpunkt des Leseverständnisses, der mit dem schwachen Sprachniveau des Stadtteils korreliert, wurde zu einem Schwerpunkt des Deutschunterrichts gemacht und findet heute seine Auswirkungen auch in der oft intensiven Beteiligung der Eltern im Unterricht und bei das Lesen fördernden Sonderveranstaltungen.
Für den Bereich der  Sprachförderung werden die  Gruppen für die additive Förderung im Anschluss an eine intensive Diagnostik mit validen Testverfahren heute nach Förderschwerpunkten  zusammengefasst. Die Durchführung, Dokumentation und Evaluation der Förderung wird heute Prozess begleitend stets neu überdacht und vereinheitlicht.
Sachunterricht:
Leistungsstarke Kinder werden durch das naturwissenschaftlich ausgerichtete Kinderforscherprojekt in Zusammenarbeit mit der TU Harburg besonders gefördert. Hier wird eine Verbindung von naturwissenschaftlichen Phänomenen mit dem Alltag der Kinder hergestellt und dadurch eine starke Motivation bei den Kindern erzeugt, sich mit den Naturwissenschaften näher zu befassen.
Im Unterricht wurden Verbindlichkeiten geschaffen, die es uns auch zukünftig ermöglichen, zu mehr Transparenz zu gelangen. Diese besteht in einheitlichen Leistungsansprüchen, einem einheitlichen Beurteilungssystem, verbindlichen, auf Kompetenzen ausgerichteten Inhalten und der Vereinheitlichung der Lehrwerke.

Zu 6 u. 7 der Erwartungen an den Schulversuch: Einbeziehung von Emotionen beim Aneignen von Wissen mit dem Schwerpunkt: Musik, Theater,
Es wurden Konzepte entwickelt, um Emotionen beim Aneignen von Wissen durch eine Verbindung von Unterrichtsinhalten und verschiedenen künstlerischen Angeboten zu nutzen. Dieses geschah vorwiegend mit Theater und Musik. So wurde z.B. der Wasserkreislauf in einem Theaterstück umgesetzt was zu einem nachhaltigen Behalten des Fachwissens führte. Weitere kulturelle Angebote gehören heute zum Alltag der Schule und ermöglichen Kindern ihre Fähigkeiten auf anderen Gebieten zu entwickeln. Wir erhoffen uns hierdurch eine Übertragung ihrer Freude und des mit Musik verbundenen Spaßes auf andere unterrichtliche Bereiche des Lernens. Geigengruppen, Streichorchester - geführt durch eine Orchestergeigerin -, Leseabende mit Autoren und Eltern, Kunstprojekte mit Künstlern, Theater- und Tanzprojekte, klassische Konzerte für Kinder und den gesamten Stadtteil sind die kulturellen Angebote für Kinder und teilweise auch für Eltern.
Der d18-Versuch trug auch zu einer Überlegung von verbindlichen  Rückmeldeformaten bei, die ebenfalls zur  Verbesserung der Nachhaltigkeit sorgen könnten. Sie sollen das Kind in die Lage versetzen seinen Lernfortschritt zu kontrollieren, um dadurch zu mehr Motivation  zu finden. Für die Eltern bietet sich die Möglichkeit in dem individuell arbeitenden System der Schule den Überblick über die Lernfortschritte und den Entwicklungs- und Leistungsstand  ihres Kindes zu behalten. Diese Formate werden schon in einigen Lerngruppen genutzt, konnten bisher aber nur partiell umgesetzt werden und sind noch nicht für die gesamte Schule verbindlich.
Die Hospitationskultur, die sowohl der Verbesserung des Unterrichts durch „best practice“ als auch dem intensiveren Austausch über Unterricht innerhalb des Kollegiums dienen soll, wird umgesetzt, ist aber noch entwicklungsbedürftig.

Zu 8 der Erwartungen an den Schulversuch:  Stärkere Einbeziehung von Eltern
Die Optimierung von Unterricht, der Umgang mit der großen Heterogenität und die Verbesserung eines nachhaltigeren Lernens wurde durch den Versuch d18 zu einem steten Entwicklungsschwerpunkt in der Schule.
An diesem Prozess sind durch unser Schulethos und die Erziehungsvereinbarung alle Eltern, Pädagogen und Schüler beteiligt. Der Elternrat hat sich zu einem Gremium entwickelt, an dem alle Eltern der Schule sich beteiligen können. Im Schnitt werden die Sitzungen von 30 – 40 weiteren Eltern genutzt. Arbeitsgruppen bearbeiten selbständig anstehende Diskussionspunkte der Unterrichts- und Schulentwicklung. Selbstgestaltete Veranstaltungen für Kinder und Eltern führten .zu neuem Nachdenken über Gesundheit (gesunde Ernährung), Medienkonsum und Unterstützung unterrichtlicher Schwerpunkte im Bereich Lesen, Musik und Theater.
Weiterhin übernahmen die Eltern die Unterstützung der Außendarstellung der Schule durch Initiativen wie Darstellung schulischer Aktivitäten in Form von halbjährlichen Flyern, intensivierten Kontakten zu Kindergärten und die Darstellung in der Presse.

Zu 9 der Erwartungen an den Schulversuch: Schulorganisation:
Die erhofften Freiheiten in der Verteilung der personellen Ressourcen sind nur zum geringen Teil eingetreten. Es wurden hingegen in den ersten drei Jahren vorher gewährte Freiheiten bei der Personalakquise von Lehrern eingeschränkt.

Die Möglichkeit der Umwandlung von Lehrerstellen in Honorarmittel wurde durch den Schulversuch angestoßen und begleitet. Hierdurch konnten Experten aus anderen Berufen an die Schule geholt werden, die den Unterricht und den Ausbau des Nachmittagsangebotes bereichern.
Dieses hat die Schule in folgenden Projekten genutzt:
  • Einführung von Musik-Neigungskursen
  • Aufbau eines Streichorchesters
  • Umsetzung eines Kunstprojektes auf dem Schulhof in Form einer Großplastik
  • Einführung von Sprachangeboten
  • Unterstützung von Kindern mit besonderem Betreuungsbedarf
  • Einstellung eines Netzwerkadministrators
Die Chance zur Entwicklung einer Angebotsschule hätte bestehen können, wurde aber von unserer Seite bisher nicht genutzt.

Veränderungen der Schulstrukturen:
Verschiedene Modelle der Jahrgangsmischung wurden in einer Projektgruppe anhand von Planspielen überprüft und dem Kollegium vorgestellt. Eine abschließende Einigung über ein neues Modell konnte aus verschiedenen Gründen der Nichtdurchführbarkeit und der angekündigten Schulreform zur Primarschule nicht umgesetzt werden.
Die Vorschulklassen wurden schrittweise aus dem jahrgangsgemischten System herausgenommen, weil unsere Lerngruppen nach dem Kess-Faktor zu groß wurden.

Zu 10 der Erwartungen an den Schulversuch: Eigenverantwortung der Teams für die Organisation und den Unterricht
Die Eigenverantwortung der Teams für die Organisation ihrer Stundenkontingente musste verringert werden. So wurde durch die Vergrößerung der Schülerschaft und die damit verbundenen zusätzlichen Lerngruppen der Fachraumbedarf so hoch, dass dieser in Form eines von der Verwaltung vorgegebenen Plans angegeben wurde. Durch die Neueinführung von Förder- und Fordergruppen in Mathematik, die verbindliche genaue Ausweisung der additiven Sprachförderstunden, die verbindliche Festlegung auf gleiche Unterrichtswerke in Mathematik und Deutsch, die verbindlichen Themenbereiche im Sachunterricht sowie die sich aus den Lernstanderhebungen entwickelnden Schwerpunkte wurden die Freiheiten zusätzlich eingeengt.
Für den Unterricht ergab sich aufgrund eines Teils von nun sehr engagierten Eltern die Forderung nach mehr Verbindlichkeiten bezüglich der Themen, Leistungsrückmeldungen und Angleichung der Lerngruppen. Sie erwarten heute ein einheitlicheres Bild der Schule, auch nach außen.


2.      Welche Veränderungen sind sichtbar?
Wie ist der Stand unserer Leitbildentwicklung? Gibt es ein gemeinsames Leitbild, das trägt?
Es gibt ein gemeinsames Leitbild, das durch unser Schulethos („In unserer Schule ist gleiche Wertschätzung aller Schüler, Mitarbeiter und Eltern selbstverständlich.“) deutlich wird. Daraus  resultieren drei Schwerpunkte. Zum ersten die Erziehungsvereinbarung und die ständige Weiterarbeit an den Grundsätzen des Schulethos´. Zum zweiten die Arbeit an der Individualisierung des Unterrichts und zum dritten die Weiterentwicklung des Personals.

Wie hat sich der Unterricht für die Schüler verändert? – Was ist beim Schüler angekommen? (Lernkultur)
Der Unterricht wurde individualisiert und grundlegend auf den Lern- und Entwicklungsstand des einzelnen Kindes abgestimmt: Eine für alle verbindliche Diagnostik ermöglicht das Erkennen und Herausfinden individueller Stärken und Schwächen.
Für die Individualisierung bedurfte es einer Weiterentwicklung der Unterrichtsmethodik, kooperativer Lernformen und einer breit gefächerten Differenzierung. Projekte, Werkstätten, individuelle Tages- und Wochenpläne so wie eine Erweiterung des Lernangebotes zu einem sich immer weiter entwickelnden, selbstbestimmten Lernen setzen sich in den Lerngruppen durch. Für die Weiterentwicklung dieses Prozess bedarf es eines steten Austausches im Kollegium, einer weiteren Anregung durch gegenseitiges Hospitieren, der Blick nach außen in andere innovative Schulen und die Übertragung gelungener Unterrichtsthemen und Methoden auf den eigenen Unterricht.

Parallel zur Veränderung des Unterrichts werden an die Schüler erhöhte Anforderungen im Bereich der Mitbestimmung und Steuerung in eigener Sache gestellt. Dieses wird im Schulalltag durch die Etablierung der festen Klassenratsstunden und des Schülerparlaments erreicht. Sie lernen hier eine verbindliche Diskussionskultur kennen und erfahren dadurch, dass die Meinung eines jeden wertgeschätzt wird. Sie müssen für ihre Entscheidungen in diesen Gremien Verantwortung übernehmen und diese auf Wirksamkeit hin überprüfen.

Wie hat sich das Lehrerhandeln verändert (Lehrkultur)?
Durch gegenseitige Hospitationen sowie auch Hospitationen von außen (Eltern und andere Interessierte) ist das Kollegium noch offener geworden. Das Hospitieren des Kollegiums an anderen Schulen stärkte das Selbstvertrauen ins eigene Handeln und führte zu neuen Unterrichtsideen.
Die Umsetzung des Schulethos und der Erziehungsvereinbahrung lässt vorhandene Strukturen deutlich werden und führt zu einem einheitlicheren Handeln von allen an Schule beteiligten Personen. Durch die Eigenverpflichtung der PädagogInnen in der Erziehungsvereinbarung erhalten Schüler und Eltern das Recht für sie Unverständliches  zu hinterfragen und mit den Pädagogen in einen Austausch zu gelangen. Dieses wird auch von den KollegInnen bezüglich der Verpflichtung der Eltern in Anspruch genommen. Insgesamt ergibt sich somit die Chance eines intensiveren Kennenlernens bezüglich Erziehung und Unterricht, das zu mehr Verständnis untereinander führen kann.

Wie haben sich die Kooperationsstrukturen im Kollegium entwickelt?
Durch die verbindliche Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der Lernstandserhebungen, den  daraus abgeleiteten Schwerpunkten mit den dazugehörigen schulinternen Fortbildungen, der deutlichen Reduzierung verschiedenster Unterrichtswerke und den verbindlichen gegenseitigen Hospitationen ist es zu einer größeren Transparenz bei der Unterrichtsarbeit und den -ergebnissen gekommen. Die intensive Arbeit der Fachleitungen mit ihren zusätzlichen fachbezogenen Fortbildungen und die Teilnahme am neuen Schulversuch „Kompetenzen individuell“ führt zu einem  intensiveren Austausch über Unterricht der Kollegen untereinander.
Aus den schulinternen Montessori-Fortbildungen ergab sich ein deutlich vermehrter Einsatz handlungsorientierter Materialien und Methoden im Unterricht und einem Austausch darüber im Kollegium.
Die Sammlungen in den Hauptfächern (Mathe, Deutsch, Sachunterricht) sind gemeinsam aufbereitet und verbessert worden. Sie werden weiter sukzessive den neuen unterrichtlichen Anforderungen angepasst und ausgebaut.
Ein Austausch über Unterricht,  Erziehung und Schulentwicklung  im zwanglosen Rahmen hat sich im Kollegium etabliert

Wie hat sich die Steuerung unserer Schul- und Unterrichtsentwicklung verändert?
Durch die Neuschaffung von zwei A-13-Stellen (didaktische Leitung und Projektleitung) konnten die Aufgaben für die Steuerung der Unterrichtsentwicklung delegiert  werden.
Die didaktische Leitung steuert mit Hilfe der Fachleitungen die Weiterentwicklung von Unterricht und handlungsorientierten Lernformen in unseren sehr heterogenen Lerngruppen. Weiterhin  ermittelt sie den vorhandenen Stand in den Lerngruppen  und gleicht diesen mit den Bildungsplänen ab. In Zusammenarbeit mit den Fachleitungen zeichnet sie verantwortlich für die Überprüfung der Einhaltung der Standards aus den Bildungsplänen. Sie übernimmt heute unter Einbeziehung der jeweiligen Fachleiterinnen die  Recherche neuer Didaktik u. Methodik für heterogene Lerngruppen u. deren Vermittlung für das Kollegium in Form von schulinternen Fortbildungen.
Die Projektleiterin steuert die Durchführung der unterschiedlichen Projekte an der Schule. Sie überprüft die zeitliche Abfolge der jeweiligen Projekte  und begleitet sie bis zur Evaluation derselben. Der neue Schulversuch „Kompetenzen individuell“ wird von ihr terminiert und strukturiert. Die Ergebnisse aus den Setsitzungen werden mit den Fachleitungen auf die Bedürfnisse der schulischen Unterrichtssituation umgesetzt. Sie sorgt mit Hilfe der Fachleitungen für die verbindliche Durchführung im Unterricht und das Feedback. In enger Zusammenarbeit mit der didaktischen Leiterin und unter enger Einbeziehung der Fachleiter werden heute die notwendigen Unterrichtsveränderungen gezielt und verbindlich durchgeführt und überprüft.

Was hat sich an unserem Leitungsverständnis und unseren Leitungsstrukturen verändert?
Seit fast drei Jahren hat unsere Schule keine Stellvertretung. Mehrere „Schulleiter-unterstützungsmodelle“ wurden ausprobiert und wieder verworfen. Einzelne Aufgaben wurden an  Kollegen  in deren Verantwortung gegeben.
Durch die Einstellung einer didaktischen - und einer Projektleiterin auf höherwertige Stellen wurde die Schulleitung erweitert, die anfallenden Aufgaben neu definiert und zugeordnet. Hieraus ergab sich eine klare Struktur für Aufgabenverteilung und Verantwortlichkeiten im Schulalltag. Wöchentliche Schulleitungssitzungen ermöglichen heute eine zielgerichtete Steuerung der schulischen Prozesse und das Einfordern vereinbarter Verbindlichkeiten. Die neue Steuergruppe mit  gewählten Vertretern aus dem Kollegium und dem Elternrat erarbeitet unter Einbeziehung des Kollegiums und des Elternrates die weitere Entwicklung der Schule und bringt Ideen und Innovationen zur Entscheidungsreife. Aus alten Strukturen hat sich durch die Teilnahme am Schulversuch d18 eine neue Form der Steuerung der Schule Grumbrechtstraße entwickelt.

Welche Entwicklung hat unsere Feedbackkultur genommen?
Durch verbindliche gegenseitige Hospitationen und anschließendem Gespräch darüber ist es zu einer größeren Transparenz bei der Unterrichtsarbeit und den  -ergebnissen gekommen. Das Feedback der in der Schulöffentlichkeit diskutierten Ergebnisse der Lernstandserhebungen und der Bilanzierungen der jährlichen ZLV führte zu Veränderungen von unterrichtlichen Schwerpunkten und von Unterricht. Das Feedback der Fachleitungen über die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten und Lernstandserhebungen führte zu zusätzlichen fachbezogenen Fortbildungen und einem intensiveren Austausch über Unterricht. Die Teilnahme am neuen Schulversuch „Kompetenzen individuell“ beinhaltet ebenfalls ein Feedback über durchgeführte Unterrichtssequenzen und führt dadurch auch zu einem intensiveren Austausch über Unterricht und Einstellungen der Kollegen untereinander.
Hospitationen in anderen innovativ arbeitenden Schulen führten innerhalb des Kollegiums zur Überlegung, einheitliche und verbindliche  Rückmeldeformate einzuführen, die als Feedback für die Kinder und die Eltern zu verstehen sind. Diese Formate werden schon in einigen Lerngruppen genutzt, konnten bisher aber nur partiell umgesetzt werden und sind noch nicht für die gesamte Schule verbindlich.
Es fehlt weiterhin die angestrebte Fortbildung zum Thema Feedback.

Was hat sich an unserer Personalentwicklung/Fortbildungskultur verändert?
Durch die fehlende Stellvertretung und eine hohe Arbeitsverdichtung in der Verwaltung  war es dem Schulleiter in den vergangenen zwei Jahren nicht möglich eine konsequente  und gezielte Personalentwicklung durchzuführen. Die schulinternen Fortbildungen, für die 50% der verpflichtenden Fortbildung von jeder PädagogIn bereitgehalten werden musste, ermöglichten eine gezielte Fortbildung in den für die Schule relevanten Unterrichtsbereichen. Diese richteten sich nach den Ergebnissen der schulöffentlichen Diskussionen über die Vergleichsarbeiten und Lernstanderhebungen.  Durch die Umwandlung einer halben Lehrerstelle in Honorarmittel ergab sich die Möglichkeit Berufsspezialisten in die Schule zu integrieren. Sie ermöglichten dem Kollegium andere Herangehensweisen an Fachunterricht kennenzulernen. Die Zusammenarbeit mit der TU Harburg zeigt neue Möglichkeiten auf, Kindern viel Freude an den Natuswissenschaften zu vermitteln. Sie führte  somit zu einer anderen Sichtweise über naturwissenschaftlichen Unterricht.  

Wie sichern wir das Erreichte, stellen Verbindlichkeit her und wie entwickeln wir uns weiter  (Qualitätsmanagement)?
Eine von allen gelebte Wertschätzung des in unserer Schule schon Erreichten wird, in Verbindung mit der immerwährenden Auseinandersetzung mit dem, was unsere Kinder zukünftig benötigen, dazu führen, dass das Erreichte Ausgangspunkt für Zukünftiges wird.
Die Ausweitung der Schulleitung ermöglicht eine klare Struktur für Aufgabenverteilung und Verantwortlichkeiten im Schulalltag. Wöchentliche Schulleitungssitzungen führen zu einer zielgerichtete Steuerung der schulischen Prozesse und ermöglichen das Einfordern vereinbarter Verbindlichkeiten. Eine Steuergruppe mit  gewählten Vertretern aus dem Kollegium und dem Elternrat, die unter Einbeziehung des Kollegiums und des Elternrates die weitere Entwicklung der Schule erarbeitet, sollte diesbezüglich eine hohe Akzeptanz haben. Mit der Ausweitung der Schulleitung und der Ausschreibung weiterer höherwertiger Stellen kann der Aufbau eines Qualitätsmanagements erfolgen, das sich an der weiteren Individualisierung des Unterrichts und den zukünftig zu bewältigenden Aufgaben unserer Kinder orientiert.

Weitere Veränderungen … 
Der Schwerpunkt unserer weiteren schulischen Entwicklung wird in der Vertiefung unseres schulischen Leitbildes liegen und in der Optimierung eines individualisierten Unterrichts in einer hohen Heterogenität. Hier erhalten wir durch den neuen Schulversuch KommIn die Möglichkeit Unterricht anders zu denken. Dieses Denken muss die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Neurobiologie berücksichtigen, wenn wir zu einem Lernen kommen wollen, das sich auf Kompetenzen stützt, die es Kindern ermöglichen, sich weitgehend selbstgesteuert weiterzuentwickeln und ein Leben lang neugierig auf Neues zu bleiben. Wir müssen ihnen schon heute in der Grundschule und vor allem in der Primarschule mit einem veränderten Unterricht die Grundlagen vermitteln, mit denen sie diesen Weg gehen können.
Durch die weitere Individualisierung wird ein Schwerpunkt auf die Forderung und Förderung gelegt werden. Hier werden die schon vorhandenen Unterlagen angepasst und verbindlich umgesetzt werden müssen.
Die Primarschule wird in den nächsten Jahren der Fokus unserer Unterrichtsentwicklung sein müssen. Die sinnvolle Anbindung der Klassenstufen fünf und sechs in einem jahrgangsübergreifenden System muss weiterentwickelt werden. Das eigene  Primarschulprofil muss so ausgerichtet werden, dass den Kindern der Übergang in die weiterführenden Systeme ermöglichet wird, ihnen gleichzeitig aber auch die Möglichkeiten geboten werden ihre Fähigkeiten und Begabungen zu entdecken. Die Zusammenarbeit mit den weiterführenden Systemen in den sich überschneidenden Profilbereichen und der gemeinsamen Nutzung von Fachlehrerressourcen soll einen hohen Stellenwert erhalten.


III. Welche Gelingensbedingungen gab es?

Welche Pfeiler der Architektur des Schulversuches haben getragen (Selbstverpflichtungen der Schulleitungen, Steuerung des Schulversuches, Kooperation und schulformübergreifende Arbeit, …)?
Die Steuerung des Schulversuches und die qualifizierte Unterstützung bei der Veränderung durch Frau Klüh kamen als Hauptpfeiler positiv zum Tragen.
Ihre Unterstützung für die Weiterentwicklung unserer Schule wurde in den Bereichen Fokussierung auf einige wenige Hauptprojekte, der konkreten Entwicklung und Umsetzung des Schulethos, der steten Anregung für die Veränderung der Führungsstrukturen und der klaren Steuerung zur Umsetzung der ZLV deutlich .
Der Austausch und ein sich daraus ergebendes Lernen von anderen Schulformen sind als weiterer Hauptpfeiler zu bewerten.
Die Möglichkeit innovative Schulsysteme außerhalb Hamburgs, als Blick über den Zaun, kennen zu lernen betrachten wir als weitere Gelingensbedingung.
Die zusätzlichen Ressourcen ermöglichten ein Ausprobieren mit Honorarmitteln, das Kennenlernen von außerschulischen Fachleuten und die sich daraus ergebenden anderen Herangehensweisen bei der Vermittlung von Unterrichtsinhalten.

Welche Bedingungen und Faktoren haben uns besonders gefördert und vorangebracht?
Durch die oben genannten Gelingensbedingungen entwickelten sich auch innerhalb der Schule neue förderliche Faktoren. So führten Offenheit und Wertschätzung unter den Kollegen zur weiteren Unterstützung untereinander und zu anhaltendem Austausch.
Die auf die Bedürfnisse des Kollegiums zugeschnittenen schulinternen Fortbildungen erzeugten ebenfalls einen größeren Austausch untereinander und führten zu mehr Sicherheit im Unterricht.
Hierzu trugen auch die schulinternen Hospitationen bei. Externe Hospitationen führten zu einem Blick über den „Tellerrand“ und dadurch zur Umsetzung neuer Ideen. Die stets erweiterte sehr gute Materialausstattung bei den Montessorimaterialien und den Musikinstrumenten führte zu mehr Zufriedenheit. Hierzu tragen auch die guten Fachräume der Schule bei. Das hohe Engagement der Eltern zeigt eine große Wertschätzung und Unterstützung für die KollegInnen.
Der sehr hohe persönliche Einsatz des Schulleiters, der die Weiterentwicklung der Schule vorantreibt, für finanzielle und personelle Ressourcen sorgt und trotzdem ein offenes Ohr für die persönlichen Bedürfnisse der KollegInnen hat, zeigt sich als weiterer positiver Faktor.

Welche internen und externen Hindernisse haben wir überwunden?
Intern:
Überwunden haben wir die Vielzahl unterschiedlicher Projekte, an denen unsere Schule beteiligt war. Sie führten zu einer Aufspaltung der Ressourcen und der Konzentration des Kollegiums.
Überwunden haben wir auch die diffusen und unklaren Leitungs- und Kommunikationsstrukturen. Das neue Schulleitungsteam gewährt eine verbesserte Kommunikation und dies führt zu mehr Transparenz und Stabilität
Überwunden wurde die ständige Bedrohung der Abschaffung der Integrativen Regelklassen. Dieses kostete einen ungeheuren Energieeinsatz durch Demonstrationen, Gespräche mit Politikern, Aufklärungsarbeit bei den Eltern, Engagement in Vereinigungen oder die Gründung von solchen, die die Integration unterstützten.
Als überwundenes Hindernis muss auch die plötzliche Einführung des Sprachkonzeptes mit der 4,5-Jährigen-Untersuchung und den erweiterten Aufgaben für das Kollegium und die Schulleitung gelten.
Überwunden wurde die Gruppierung des Kollegiums. Die Kollegen begegnen sich heute wesentlich offener als vor dem Schulversuch. Der intensive Austausch innerhalb der Lerngruppenteams hat sich positiv auf die Umsetzung des Schulethos und die Verbesserung von individuellen, abgestimmten Unterrichtsmaßnahmen ausgewirkt
Überwunden wurde das Problem, dass vereinbarte Maßnahmen nicht kontrolliert wurden und dadurch oft im Sand verliefen. Durch die neue didaktische Leitung ist das Problem offen und konsequent angegangen worden.
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Welche internen und externen Hindernisse sind geblieben?
Geblieben sind die hohen Anforderungen an die KollegInnen durch das System unsere Schule und die zusätzlichen Aufgaben, die auf die KollegInnen im Verlauf der letzten Jahre zu kamen.
Geblieben ist die nicht zu verstehende Faktorisierung der Stunden im LAZM für die Grundschule und die dadurch hervorgerufene Minderstellung im gesamten Schulbereich. Geblieben ist auch die Schwierigkeit im Umgang mit dem Lehererarbeitszeitmodell und die daraus entstehenden Probleme.
Noch nicht überwunden wurde die schlechte Betreuung durch das LIQ (Sprachförderkonzept).
Deutlich sichtbar ist nach wie vor die stark ausgeprägte Individualität innerhalb des Kollegiums. Sie erschwert es, ein einheitliches Bild nach außen darzustellen. Auch dieses muss noch überwunden werden.
Teilweise wird noch zu wenig Kontrolle bei vereinbarten Maßnahmen innerhalb des Kollegiums ausgeführt.
Die Einarbeitung neuer Kollegen ist noch nicht gut genug gestaltet.
Teilweise überwunden wurde der zu wenig intensive Austausch der Kollegen bezüglich der individuellen Förderung der Kinder. Dieser Punkt muss noch weiter verbessert werden.
Die Wiedereinführung der ehemaligen, guten Förderpläne muss wieder erfolgen, damit der Qualitätsstandard der Förderung überall gleich ist.

Wie haben wir die Hindernisse überwunden, was hat uns dabei geholfen? Welche Mittel, Strategien und Methoden haben wir zum Überwinden der Hindernisse eingesetzt?
Eine der wichtigsten Strategien zur Überwindung vorhandener Schwierigkeiten im Unterricht war die gewissenhafte Auswertung von Vergleichsarbeiten und Lernstanderhebungen durch die Fachleitungen. Die Darstellung der aus diesen Auswertungen abgeleiteten Veränderungen und neuen Schwerpunkte in der Schulöffentlichkeit zwang uns, diese auch durchzuführen.
Weiterhin hilfreich waren die Ziel- und Leistungsvereinbarungen und die sich daraus ergebenden  notwendigen Weiterentwicklungen. Hierzu bedurfte es eines Koordinators, der die Durchführung der Zielvorstellungen im Kollegium initiierte, die Teilziele kontrollierte und in Bilanzierungskonferenzen mit dem Kollegium gemeinsam überprüfte.
Als außerordentlich wichtig zeigte sich die Einbeziehung einer externen Person (hier die Projektleitung Frau Klüh), die von außen betrachtend Fehlentwicklungen deutlicher und schneller bemerkte.
Die Bindung von 50% der individuellen Fortbildungsressourcen an schulinterne Fortbildungen war eine hilfreiche Entscheidung die Unterrichtsentwicklung voran zu bringen. Die Fortbildungen bezogen sich auf die Schwachpunkte des Unterrichts, auf kritische Punkte im Schulablauf und einen funktionierenden kollegialen Austausch.


IV. Welche Empfehlungen leiten wir aus unseren Erfahrungen ab?
  • Konzentration auf 1-2 Hauptentwicklungsziele.
  • Bevor ein Großprojekt abgeschlossen ist, keine neue „Baustelle“ eröffnen.
  • Wenige Arbeitsgruppen an gleichen Themen mit verantwortlichen Koordinatoren.
  • Regelmäßige Zwischenbilanzen, für die ausreichend Zeit vorhanden ist (in Konferenzen).
  • Arbeitsergebnisse und Vereinbarungen müssen verbindlich umgesetzt werden, Kontrolle muss erfolgen.
  • Kontinuierliche Weiterführung des Schulethos’.
  • Verbindliche, transparente Lerninhalte müssen erstellt werden (siehe SV Kompetenzen).
  • Einigung auf verbindliche Lehrwerke
  • Klare Kommunikationsstrukturen Strukturen

V. Unser Schlusswort
Die Bilanzierung des Schulversuches hat uns deutlich gemacht, dass wir unseren Fokus auf wenige Projekte legen müssen um diese erfolgreich umsetzen zu können. Die Konzentration auf eine sich stets verbessernde Unterrichtsentwicklung ist das Hauptthema, um eine nachhaltigere Bildung der Kinder basierend auf Kompetenzen zu ermöglichen.


Hamburg, 12.07.2009