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Gespielt, getanzt und gesungen wurde die Geschichte des Mädchens Sarah, das in ihrer Schule eine Außenseiterrolle spielt, weil sie keinen Vater hat. Als sie von einem Jungen ein Schachspiel geschenkt bekommt, beginnen die Figuren ein Eigenleben zu führen: die Königin will nicht, dass der König dem Nachbarreich aus lauter Langeweile den Krieg erklärt. Sie ersinnt eine List und erfindet mit ihren Hofdamen ein Spiel, in dem der Krieg unblutig geführt werden kann. Als die Spielregeln verloren gehen, tritt Sarah ein in die Welt der Schachfiguren und zeigt ihr Talent als Schachspielerin, das ihr später zu der Begegnung mit ihrem verschollenen Vater verhelfen soll.
Die Geschichte enthält alle Elemente von träumerisch bis witzig, wenn sie vom Verlassensein, der Sehnsucht, Freundschaft und dem Spiel erzählt. Sie wird in spielerisch-tänzerischen Szenen dargestellt von Sarah und den in wunderbaren Kostümen auftretenden Schachfiguren. Die Darsteller verstehen es, diese Figuren mit Elan und Enthusiasmus wahrhaft lebendig werden zu lassen. Die Musikauswahl ist großartig und reicht von avantgardistisch anmutender Ballettmusik in den Tanzszenen bis hin zu lebhaften oder gefühlvollen Liedern, die der Schulchor mit der Begleitung der Elternband Grumdidum vortrug. Den roten Faden durch das Geschehen spinnt Professor Marianne Bernhardt, deren ausdrucksvolles Lesen den Rahmen setzt, in dem die Geschichte ihren Lauf nimmt...
Die unermüdliche Arbeit fast eines ganzen Jahres in Zusammenarbeit mit dem Verein Alles wird schön hat sich wahrhaftig gelohnt und alle Beteiligten waren nach den beiden großartigen Auftritten zu Recht stolz auf das, was sie hier auf die Beine gestellt hatten.