Besuch der Schulsenatorin Christa Goetsch



Am 12.02.2010 besuchte die Schulsenatorin Christa Goetsch u.a. in Begleitung des Projektleiters für die Einführung der Primarschule, Herrn Altenburg-Hack, sowie Herrn Trauernicht unsere Schule, um sich ein Bild davon zu machen, wie wir uns als Starterschule auf die Zukunft als Primarschule vorbereitet haben.

Die Medien waren durch die Pressestelle des Senats zu diesem Termin eingeladen worden und das Medieninteresse war durch das Scheitern der Verhandlungen mit den Reformgegnern riesig. Viele Fragen der Presseleute bezogen sich auf die nahe Zukunft "Wie geht es weiter?". Das Elternwahlrecht wurde ebenso thematisiert wie die Frage "Was passiert, wenn die Schulreform scheitert?". Frau Götsch zeigte sich kämpferisch und optimistisch, bedauerte jedoch das Scheitern der Verhandlungen, die nicht von Seiten der Regierung abgebrochen wurden.

Schulleiter Rainer Kühlke legte umfassend und überzeugend dar, in wieweit die Schule für die Umsetzung der Primarschule gerüstet ist, was bereits schon umgesetzt wurde (Sprachkarussell),  welche Aktionen im Zeitplan noch bis Sommer vorgesehen sind. Herr Kühlke zeigte sich äußerst zuversichtlich, zum neuen Schuljahr auch für die zahlreich dagebliebenen FünftklässlerInnen ein hervorragendes Unterrichtsangebot machen zu können.

Schulleitung und Elternrat haben an der Stelle die größtmögliche Unterstützung für den "Kampf" um Zustimmung bei dem nun nicht mehr zu verhindernen Volksentscheid zugesichert, da die Reform auch davon lebt, dass alle mitmachen - nicht nur die Starterschulen.

Da die Reformgegner bekanntermaßen gut organisiert sind, sind Lehrer, Eltern und Schüler und andere Befürworter dazu aufgerufen, den inhaltlich offenen Skeptikern zu demonstrieren, dass die Inhalte der Primarschule sehr wohl funktionieren (was unsere Schule in weiten Teilen ja bereits unter Beweis stellt) und mit einer solidarischen Unterstützung auf breiter Front, die "schlafende Mehrheit" zu wecken, die es für unser Empfinden für die anstehende Schulreform gibt. Der Elternrat der Schule Grumbrechtstraße hat hierzu bereits eindeutig Stellung bezogen.

Es geht hier im Endeffekt nicht nur um unsere Schule sondern um eine möglicherweise historische Chance für Hamburg, die hier möglicherweise leichtfertig verspielt wird.